BlogAboutKontakt

soziale Kontakte 1 - Google 0

Ich hab hier behauptet es gäbe kein Gratisprogramm für Qualitative Datenanalyse. Und das nur weil ich mich via Google ein bisschen durchs Internet gehangelt hab. Ich hab diese Erkenntnis trotzdem verbreitet, offensichtlich ohne viel Erfolg. Ich bekam gerade ein SMS von einer Kollegin welche mich auf AnSWR aufmerksam machte. Eigentlich ein bisschen peinlich, dass ich das nicht selbst gefunden hab, aber es zeigt auch wieder - Google kann (noch) keine Kolleginnen ersetzen. Ein bisschen seltsam ist, dass das Programm vom "Center for disease control and prevention", einer Abteilung des us-amerikanischen Health-Departments zu Verfügung gestellt wird. Das Programm wird auf diversen Listen von QDA Programmen erwähnt, scheint also durchaus akzeptiert zu sein. Wenn ich weiss ob es was taugt, werd ich mich selbstverständlich hier wieder melden.
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Uni und Realität

Ich studier ja Medien- Kommunikationswissenschaften. Da wär ja eigentlich zu erwarten, dass so Geschichten wie Social-Software, Internet, Blogs, Wikis und all der Kram auch in meinem Studienalltag ein Thema wären. Dem ist nicht so. Nicht das ich die Selbstbeweihräucherung der "Blogosphäre" allzu ernst nehme, aber irgendwie hat das ganze Web2.0 ja wohl schon einen Einfluss auf Medienwelt. Wenn man aber bedenkt, dass an der Uni auch noch echte Vorlesungen (im Wortsinn) stattfinden - die stammen aus der Zeit vor der Druckerpresse - wundert das ganze vieleicht doch nicht mehr so. Naja, eigentlich wollte ich nur kurz auf einige wissenschaftliche Artikel hinweisen welche sich mit Bloggen befassen. Hab noch nicht alles gelesen - tönt aber spannend. Den Hinweis dazu hab ich übrigens bei Medienpraxis.ch gefunden.
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Digitale Allmend zum letzten

Gestern war die letzte Veranstaltung zur digitalen Allmend. Ein breites Podium diskutierte über Möglichkeiten einer digitalen Allmend. Das zentrale Thema war nicht überraschend: Geld. Wie kann der Erschaffer/die Erschafferin von Inhalt entschädigt werden wenn es kein materielles Medium mehr gibt, dass man verkaufen kann? Das Ei des Kolumbus wurde leider auch an diesem Abend nicht gefunden.
Was aber deutlich wurde ist, dass es nicht möglich ist alle Formen von Inhalten (Imaterialgütern) über einen Kamm zu scheren. Mit OS Software funktionieren andere Finanzierungsmodelle als mit Musik oder Wissen. Ich glaub nicht, dass eine Band sich finanzieren könnte mit einem 24Stunden Support und einem dicken Handbuch zu ihren Liedern ;-)
Es macht wohl Sinn beim suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten und Lizenzformen drei Kategorien von Inhalten zu unterscheiden.
  • Software. Da muss man sich wohl am wenigsten Sorgen machen. Da scheint man ja trotz OpenSource davon leben zu können und es gibt auch schon diverse Lizenzmodelle die recht erfolgreich sind.
  • Wissen. Dies geht von den neusten News aus dem Irak bis zu irgendwelchen wissenschaftlichen Erkenntnissen. (Da ist übrigens ein neues Lizenzkonzept unterwegs)
  • Kulturelle Werke: Musik, Gedichte, Grafiken, Videos.
Was ganz ausser acht gelassen wurde gestern abend, ist die Idee Inhalte sozusagen nach Produktionsaufwand zu entgelten und nicht wie traditionell üblich pro Leser/Konsument/Käufer. Klar betont wurde jedoch wer das grösste Interessen am bisherigen System hat. Die Industrie welche die Inhalte vom Erschaffenden zum Kunden transportierte ist plötzlich ersetzlich. Die Front sollte also wohl nicht zwischen Kreativen und Konsumenten verlaufen (welche angeblich sowieso verschmelzen), sondern gegen die Unterhaltungsindustrie welche ihre Pfründe verteidigt, deren Nutzen für den Konsumenten schwindet(schade für sie).
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Rechnen

Google kann alles. Bis jetzt hab ich, wenn ich was Rechnen musste und am Computer sass, jeweils den Rechner unter "Zubehör" rausgekramt. Völlig veraltet. Google kann auch das und zwar mit recht vielen Details. Einfach die Rechnung ins allgegenwärtige Googlesuchfeld eingeben, Enter drücken und das Resultat ist da. Auch Fragen wie "12.5 km in miles" beantwortet Google anstandslos (jedoch nur in English). Mit "sin", "cos", "ln" und all dem Kram hat die Wundermaschine deutlich weniger Probleme als ich.
Irgendwann kann und kontrolliert Google alles. Dann löst es vieleicht eines Tages auch Microsoft als Hauptfeindbild der Computernutzer ab.
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