Nur kurz weils so schön zum letzten Eintrag passt:
Die Möglichkeiten im Netz wurden wohl zuerst für Kontaktsuche privater Art benutzt (siehe
letzter Eintrag), mittlerweile gibts aber auch eine
riesige Business-Comunitiy im Netz (über eine Million Mitglieder). Da kann man wohl auch Partner fürs Leben kennen lernen...
[ web2.0 ]
[ Uni ]
by derdigitalestudent
@ 24.01.2006 21:14 CEST
Im neusten
Newsletter von
infosociety.ch schreibt Philomen Schönhagen,
MuKW Professorin bei uns an der Uni, über neue Webdienste. Das machen zwar viele, aber erstens ist es erfreulich zu sehen, dass dies auch bei uns an der Uni ein Thema ist und zweitens macht sie das angenehm unaufgeregt.
Über weite Strecken bin ich mit ihren Analysen einverstanden. Ein Punkt geht aber nicht auf.
Das Potential von Blogs sieht Schönhagen unter anderem in ihrer Rolle als WatchBlogs für traditionelle Medien. Diese würden jedoch mit ihrer "spezifischen Vermittlungs- und Konzentrationsleistungen des professionellen Journalisten" nicht direkt durch die Blogs bedrängt. Als Beispiel für ein Watchblog nennt sie das BildBlog, dies leuchtet eigentlich ein, immerhin ist es ja das mit Abstand grösste Watchblog im deutschsprachigen Raum. Dies ist es jedoch unter anderem weil hier professionelle Journalisten "spezifischen Vermittlungs- und Konzentrationsleistungen" erbringen. Hinter
Bildblog stecken alles professionelle Journalisten welche mitlerweile auch
Geld mit dem Projekt verdienen müssen, da das ganze als Hobby langsam ein bisschen aufwändig wird. Hier geht die Argumentation nicht ganz auf, BildBlog hat nicht allzuviel mit Bürgerjournalismus zu tun.
Aus dieser Tatsache könnte man jetzt Theorien entwickeln über die Kommerzialisierung der Blogosphäre und so, dies lass ich jetzt aber für den Moment und komm eventuell später mal darauf zurück.